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Kirchenführungen der Kantonalen Denkmalpflege Luzern
vom Samstag / Sonntag 8. und 9. September 2018


Kirchenfuehrungen



Die kantonale Denkmalpflege des Kantons Luzern widmet das Wochenende vom 8. und 9. September den Sakralbauten, die nach dem zweiten Vatikanischen Konzil in unserem Kanton gebaut wurden. Die Nebiker Kirche, die in diesem Jahr den 50. Geburtstag feiert, wird als Werk für die damalige Aufbruchstimmung angesehen. Aus diesem Grunde lädt die Denkmalpflege die Bevölkerung des Kantons zu einer Besichtigung unter kundiger Führung ein.

Herr Hans-Christian Steiner wird zu nachfolgend aufgeführten Zeiten mit viel Wissenswertem durch unsere Marienkirche führen:

• Samstag, 8. September 2018: 11.15, 12.45 und 13.45 Uhr
• Sonntag, 9. September 2018: 13.45 und 14.45 Uhr




  Fotos Denkmalpflege

 


 

Kirchenführungen der Denkmalpflege

Am 8. und 9. September 2018 fanden im Rahmen der «Europäischen Tage des Denkmals» Kirchenführungen in der Marienkirche Nebikon statt. Die Denkmalpflege des Kantons Luzern legte ihren Fokus zum Thema «Architektur der Nachkriegszeit» auf Sakralbauten, die nach dem zweiten Vatikanischen Konzil entstanden und die damalige Aufbruchstimmung symbolisieren.

KirchenführungenDas OK 50 Jahre Pfarrei Nebikon nahm die Anfrage der Denkmalpflege gerne auf, um der Bevölkerung mit den Führungen interessante Einblicke in den Bau und die Architektur unserer Kirche zu ermöglichen. An den fünf Führungen nahmen rund 90 Personen teil. Die meisten stammten aus Nebikon, aber es gab auch Besucher, die extra aus Zürich anreisten.

 

Beim Kirchenbau in Nebikon oder in ähnlichen Bauten, wie sie in Oberkirch, Emmen, Sarnen OW oder Kägiswil OW stehen, war der Grundgedanke des zweiten Konzils wegweisend:
«Wir alle sind als kirchliche Gemeinschaft auf dem Weg». Der Gottesdienst ist für die Menschen da und nicht umgekehrt. Als Christen reflektieren und feiern wir unser alltägliches Leben in der Kirche.

Hans-Christan Steiner von der Denkmalpflege zeigte auf, welche architektonischen und theologischen Überlegungen im Gesamtkonzept oder in Baudetails verankert sind. Um die Verbindung zwischen Alltag und Gottesdienst zu verdeutlichen, wurde beispielsweise die Bodenplatte beim Haupteingang oder die Bühne im Pfarreisaal bewusst aus dem Gebäude nach draussen gezogen. Die Kirche wurde multifunktional ausgelegt und ein Pfarreisaal für öffentliche Versammlungen ins Untergeschoss der Kirche mit einbezogen. Auch die von Künstlern mit gestalteten Lichtöffnungen in den Wänden und im Dach betonen die Verbindung von aussen und innen - von Himmel und Erde. Dies sind nur einige Gedanken aus der spannenden Führung.

Text: MM / TK

Foto: ZVG

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